Eine Studie des Zentrums für Entwicklungsforschung (Uni Bonn) kommt zu klaren Ergebnissen: Internet und Mobiltelefone sind die wichtigsten Informationsquellen in afrikanischen Ländern südlich der Sahara und zudem wichtige Instrumente demokratischer Entwicklung. Im Zuge der Studie wurden 200 Nicht-Regierungs-Organisationen in Kenia, Äthiopien und Südafrika befragt. Erstaunlich: Nach Ansicht der Befragten hat die Förderung von Informations- und Kommunikationstechnologien einen ähnlich hohen Stellenwert wie die Förderung der Grundbedürfnisse - als zentrale Informationsquellen in Zeiten rasanten gesellschaftlichen Wandels. Für die Befragten haben neue Medien (Internet, Handy, Computer) inzwischen eine wichtigere Bedeutung als klassische Medien (TV, Radio, Zeitung).
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