Was hat ein Baukonzern mit Schulentwicklung zu tun? Wenig? Nichts?
Reinhard Kahl spricht oft vom Raum als dem ‘dritten Pädagogen’ nach den Lehrern und den Mitschülern. Diesen Grundsatz hat der Konzern Hochtief mit seinem Projekt ‘Zukunftsschulen’ aufgegriffen. Nach eigener Darstellung geht es um Pilotprojekte von Zukunftsschulen, ‘die organisatorische und pädagogische Konzepte mit architektonischen und technischen Fragen verbinden’. (Näheres unter http://www.zukunftsschulen.de/)
Ich finde das einen sehr interessanten Ansatz, zumal viele Reformpädagogen sich dezidierte Gedanken über die räumlichen Bedingungen ihrer Arbeit gemacht haben; so zB auch Freinet, der ja sehr stark den Ansatz der Ateliers entwickelt hat, in denen die Schüler unterschiedliche Werkzeuge vorfinden sollen - ähnlich den Werkstätten der echten Handwerker.