Ein Traum?

Die Schullandschaft in Deutschland ist in Bewegung gekommen, so jedenfalls mein Eindruck. An verschiedenen Ecken und Enden wird intensiv über neue Entwicklungen diskutiert, werden Konzepte entwickelt und Foren veranstaltet. Sei es im Zusammenhang mit der Entwicklung zur Ganztagsschule (in Verbindung mit dem Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung), mit neuen Lernformen, wie sie auf dem Methodenkongress diskutiert wurden, sei es Reinhard Kahl mit seinem Archiv der Zukunft, die Aktivitäten zum Thema SOL oder die BLK-Modellversuche - Demokratie Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - usw usw.  In all diesen Projekten geht es darum, an der grundlegenden Architektur schulischen Lernens etwas zu verändern und nicht nur in kleinen Schritten zu denken.

Wie wäre es, wenn all diese Initiativen voneinander wüssten? Wenn es selbstverständlich wäre, dass jede Schule, jeder Lehramtsstudent eine breite Palette dieser Ansätze kennt und - je nach dem besonderen Bedarf - Anleihen nimmt für die je eigene Entwicklung? Ein Traum oder der nächste logische Schritt?

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