Austausch ermöglichen! 2 Stipendien für Kameruner Studenten

AfricAvenir möchte 2 Kameruner Studenten die Teilnahme an einem Austauschprojekt zwischen Deutschland und Kamerun zum Thema Bildung und Entwicklung ermöglichen. Wir brauchen 1.500 Euro pro Stipendium.

Direkt zur Website von AfricAvenir mit Kontonummer etc…. 

Schönes Neues Jahr!

kommt alle feurig rüber!

Hocket, ihr Hirten

Die Süddeutsche hat eine katalonische Weihnachtstradition ausfindig gemacht, die auch mir sehr gefällt: Die Krippen-Kacker. Mehr…

kleiner Film

Guckt mal hier, das ist ein kurzer Film (2 min) über unser neues Programm.

Au ja!

“Ja” sagen zu Autismus - klingt verblüffend, ist es auch und steht für die grundsätzlich positive, hoffnungsfrohe Haltung, die diesen Verein ausmacht. Wer ihn unterstützen möchte, kann das unter anderem durch den Besuch eines sehr dynamischen, druckvollen und unterhaltsamen Improtheater-Abends tun. Hier die Links:

Au ja! Autismus akzeptieren und handeln

ImproBenefizMarathon 

Mehr erleben mit der Deutschen Bahn

Die Bahn ist bekanntlich seit einigen Jahren dabei, sich von einem trägen Staatsunternehmen zu einem modernen Dienstleister weiter zu entwickeln. Dazu gehört eine alle Fasern des Unternehmens durchziehende Service-Initiative, die unter anderem zu der sehr löblichen Entscheidung geführt hat, Fahrgäste im Fall von erheblichen Verspätungen eine Entschädigung zukommen zu lassen.

Von dieser Regelung habe ich neulich nach einer Fahrt nach Polen Gebrauch gemacht: Der Fall war so, dass ich vorhatte, von Berlin über Angermünde und Stettin nach Kamien Pomorski zu fahren, der nächstgelegene Bahnhof von meinem Urlaubsort, von wo das Hotel einen Transfer organisiert hatte. Am Bahnhof Gesundbrunnen erhielt ich dafür auch das nötige Ticket (Online-Tickets gab es wegen der Auslandsverbindung nicht) - oder, besser gesagt, DIE Tickets, denn es mussten zwei ausgestellt werden, für den deutschen und den polnischen Teil der Reise. Nun kam es aber so, dass ich bereits in Angermünde den Anschlusszug verpasst habe. Die Geschichte spielt noch im dicken Schnee Mitte Dezember. Der Zug nach Stettin hatte nicht gewartet, sondern war ungefähr 10 Minuten vor der Ankunft des Zugs aus Berlin abgefahren. Damit war klar, dass ich den Tag zwar noch nach Stettin kommen konnte, aber nicht mehr bis nach Kamien Pomorski. Glücklicherweise konnte ich in Angermünde übers Internet in Stettin ein Hotel buchen für günstige 35 Euro. Letztendlich bin ich also erst am nächsten Tag am Reiseziel angekommen, alles in allem eine Verspätung von gut 18 Stunden plus der notwendigen Übernachtung. Dass ich die erste Nacht bei dem ursprünglich gebuchten Hotel nicht auch noch bezahlen musste, ist nur der Kulanz zu verdanken, eigentlich nicht zu erwarten.

Nun hab ich in das schöne Formular alles eingetragen, alle Quittungen eingelegt, alle Zugnummern abgepinnt und bekomme tatsächlich schon nach zwei Wochen eine Antwort - besser gesagt: drei Antworten. Nun gut, ich gebe zu, einen Moment hab ich gedacht, dass die Bahn vielleicht einen Irrtum zu meinen Gunsten begangen und vielleicht die Gutschrift drei Mal angewiesen haben könnte. Doch weit gefehlt.

Die drei Briefe waren notwendig, weil es sich ja jeweils um einzelne Reiseverträge handelte (warum 3 und nicht 2, weiß ich allerdings auch nicht). Wie auch immer, zwar wurden mir für Berlin-Stettin 170 Minuten Verspätung anerkannt, aber eine Entschädigung war dafür nicht möglich, weil die Reise ja selbst nur 7,50 gekostet hat und die Entschädigung daher unterhalb des Limits liegt, das ausgezahlt wird. Für die folgenden Abschnitte gibt es ebenfalls keine Entschädigung, denn es handelt sich ja um einen neuen Vertrag, und es gibt keine Entschädigung für Reiseketten, wie die Bahn das lyrisch nennt.  Gesamtsumme der Entschädigung daher: 0,00 Euro. Reine Portokosten für diese Information an mich: 1,65 Euro.

Nun verliere ich deswegen natürlich nicht die gute Laune - damit mir das gelingt, muss ich nur einen Moment an das tolle Hotel denken, in dem ich da gelandet bin und das ich hiermit von ganzem Herzen empfehle: Wy und Spa ist der Name, und man fühlt sich vom ersten Moment an großartig, weil all diese Menschen, die dort arbeiten, nichts anderes im Sinn haben als dafür zu sorgen, dass es dem Gast gut geht, und das auch noch zu im Vergleich zu Deutschland sehr moderaten Preisen. Große Empfehlung und hier der Link. 

Neues Portal

Dabei fällt mir ein, dass ich noch gar nicht auf das neue Bildungslandschafts-Portal hingewiesen habe. Wer sich dafür interessiert, wie jenseits einer “Dorf”-Rhetorik Kooperation und kluge Steuerung im Bereich Bildung zusammen passen; und, vor allem, wie Kinder und Jugendliche davon profitieren: Der ist bei www.lokale-bildungslandschaften.de gut aufgehoben.

Wo ist hier eigentlich ein System?

Wenn man über “Steuerung im Bildungswesen” nachdenkt, dann kann man sich das schon fragen: Wo ist das System? Hat das Ganze überhaupt System?

Antworten dazu versuchen meine Kollegen Andi Knoke und Anja Durdel. Das Buch bezieht Interviews ein von Schulleitern, Schulaufsicht und Ministerium, die anonym über ihre Rolle im System und ihr Verhältnis zu den anderen gefragt wurden, und wie sie Probleme lösen. Das Ergebnis sind durchaus unterhaltsame Interview-Sequenzen, über die wir uns immer wieder freuen.

Ich habe auch einen Text beigesteuert über Bildungslandschaften und was man daraus lernen kann für Steuerungsfragen.

Unbedingt kaufen.

Hier geht’s zum System. 

Feierliche Rückbenennung von Neukölln in Rixdorf

Meine Empfehlung dieses Jahr bei 48 Stunden Neukölln. Neukölln heißt ja erst seit 1912 so; Grund für die Umbenennung war damals das schlechte Image, das am Namen Rixdorf klebte. Ein Beispiel also für eine mehr als misslungene Imagekorrektur durch einen neuen Namen. Zeit also für eine Rückkehr nach Rixdorf, wo die Musike ist - in diesem Fall Musike von meiner Band, die das Event begleitet und kommentiert.

Mehr dazu: 

Ein kurzer Film über ein langes Musikstück

In der Halberstädter Kirche läuft das mutmaßlich längste Musikstück der Welt, ein Orgelstück von John Cage mit einer Gesamtaufführungsdauer von 639 Jahren, beginnend mit einer mehrmonatigen Pause, in der nur das Gebläse der Orgel zu hören war. Dieses alle Vorstellungsgrenzen sprengende Stück ist zum Thema eines Kurzfilms mit dem lyrischen Titel “Es wird einmal gewesen sein” geworden, den ich heute bei den Oberhausener Kurzfilmtagen sehen konnte. Der Film ist begleitet von einem dauerhaften etwas schrägen, von der Cage Orgel gespielten Akkord, der am Ende durch die Ergänzung einer neuen Pfeife in einen anderen, aber immer noch schrägen Akkord verwandelt wird. Spannend ist also zu hören, ob der nächste Akkord etwas harmonischer wird - und ob er auch, wie der im Film dargestellte, nur eine Ergänzung des bestehenden Akkords um einen Ton ist, oder ob der “Tonwechsel” mit einem “Akkordwechsel” mit gänzlich neuem Klang einhergeht. Also, ganz klar: Zum nächsten Tonwechsel gehts ab nach Halberstadt.